Potsdamer Seesport in Gefahr

Die Landesverbände informieren:

Zukunft des Potsdamer Seesportclubs nach dem 31.12.2017 in Gefahr

Seit bereits 1954 gibt es den traditionsreichen Seesport und mit 1990 auch den Motorbootsport am Tiefen See im Babelsberger Park.Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG) hatte dem Potsdamer SSC e.V. mit Vertrag für die Dauer von 20 Jahren die Nutzung des Geländes zum Zwecke der Sportförderung und Jugendfürsorge überlassen. Dieser läuft nun zum 31.12.2017 aus.

Seit langer Zeit ist man vom Vorstand des PSSC in Gesprächen u.a. mit der SPSG und der Stadt Potsdam.  Die Stadt Potsdam bemühte sich bislang um ein geeignetes Ersatzgrundstück, konnte ein solches bisher aber nicht auftun.

Daneben gab es weitere Überlegungen, welche jedoch nicht den Verbleib am Standort gesichert hätten.

Der Potsdamer SSC e.V. signalisierte frühzeitig, dass ein großes Interesse an einer Fortsetzung des Nutzungsverhältnisses mit der SPSG besteht und hofft auf die Zustimmung des Stiftungsrates, weil nur durch ihn eine Vertragsverlängerung erfolgen kann.

Die Notwendigkeit auf dem Sportgelände zu bleiben, ist auch dadurch begründet, da beide Abteilungen aktuell über 100 Mitglieder mit ca. 30 Kinder- und Jugendlichen unter 27 Jahren zählen. Die Vereinskinder sind aus dem Babelsberger Einzugsbereich und könnten bei einer Verlagerung des Vereins nicht mehr den Seesport ausüben.

Wir, die Landesverbände, sind enttäuscht über die zahlreichen zähflüssigen Verhandlungen und Gespräche, welche bislang immer noch ohne Erfolg blieben und die Unsicherheit der Vereinsmitglieder des PSSC von Woche zu Woche vergrößern.

Wir, die Landesverbände, hoffen auf eine gangbare Lösung und um vielleicht auch erstmal nur eine befristete Verlängerung des bestehenden Nutzungsverhältnisses mit der SPSG am derzeitigen Standort.

 

Das Präsidium des LSSV Brandenburg